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28.05.2011

Buch ,,Die Nebenbei-Diät" - Schlank ohne Krampf





Brot

Bildquelle: aboutpixel.de / brotzeit III © maçka

Die Grundidee der Nebenbei-Diät: Pfunde verlieren - ohne quälende Vorschriften und Kalorienzählen. Abnehmen ohne ständiges Kalorienzählen, einfach zwanglos nebenbei - das verspricht das Buch ,,Die Nebenbei-Diät" der Stiftung Warentest. Es zeigt, wie einfach es ist, Lebensmittel zu wählen, die nicht nur gut schmecken, sondern auch figurfreundlich sind. Und das alles auf wissenschaftlich fundierter Basis. Buch ,,Die Nebenbei-Diät"Startseite MeldungMaß halten

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Kein Kalorienzählen


Rosinenbrötchen statt Croissant, Schinken statt Salami, Räucherfisch statt Krabbensalat - zu jedem Essen gibt es eine Alternative, die lecker, noch ein wenig gesünder und oft auch figurfreundlicher ist. Um diese einfache Formel geht es im Buch Die Nebenbei-Diät, herausgegeben von der Stiftung Warentest. Um ständiges Kalorien- oder Punktezählen geht es dagegen nicht Diäten und Diätbücher gibt es wie Sand am Meer. Dauerhaft damit schlank zu bleiben, gelingt aber den wenigsten. Bei der Nebenbei-Diät ist nichts erlaubt und nichts verboten. Aber wer verborgene Fette, Zucker und Luxuskalorien beim Einkauf und beim Essen meidet, wird bald belohnt. Das Buch erklärt, wo diese versteckten Fette lauern, welche Soßen mehr Kalorien haben, welche weniger und ob Kuchen und Süßigkeiten wirklich alle tabu sind.


Vergleich: Dickmacher gegen Schlankmacher


Jeder Doppelseite des Buchs stellt einen Dickmacher und Schlankmacher gegenüber - und das alles auf wissenschaftlich fundierter Basis. Die Nebenbei-Diät möchte den Genuss am guten Essen steigern, weil sie keine Vorschriften macht. Vielmehr bietet sie für den Alltag praktische Entscheidungshilfen, die den Einkauf und die Zubereitung von Lebensmitteln erleichtern. Für den Langzeiterfolg auf der Waage ist es nicht entscheidend, sklavisch einer Essanleitung zu folgen. Viel besser sind kleine Änderungen im Verhalten. Die tun kaum weh und können sich sich über Monate hinweg in eine angenehme Gewohnheit verwandeln. Überschüssige Pfunde verschwinden auf diese Weise nach und nach und ganz nebenbei - ohne Diätstress und Jo-Jo-Effekt. test.de zeigt Beispiele aus dem Buch


Vollkorn- statt Mehrkornbrot


Vollkornbrot schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Schon kleine Mengen können auf Dauer zur Verbesserung des Stoffwechsels führen. Die Ballaststoffe im vollen Korn unterstützen den Gewichtsverlust. Mehrkornbrote bestehen meist aus hellem Mehl, nicht aus Vollkorn. Somit sättigen sie weniger. Oft enthält Mehrkornbrot auch fettreiche Ölsaaten wie Sesam oder Sonnenblumenkerne. Das ist schlecht für die Figur.


Rote Grütze statt Wackelpudding


Rote Grütze: Das Beerendessert hat zwar ein paar Kalorien mehr als Wackelpeter, sättigt aber nachhaltiger und liefert wertvolle Nährstoffe. In den Klassiker gehören Johannisbeeren und Himbeeren. Aber auch jede andere Beerenfrucht passt hinein. Wackelpudding dagegen gilt als kalorienarm, weil er frei von Fett ist. Den Magen füllt er jedoch nicht. Die Sättigungssensoren des Körpers nehmen kaum Notiz von der glibberigen Götterspeise aus Zuckerwasser und Gelatine. Bald setzt wieder das Hungergefühl ein.


Flockenmüsli statt Knuspermüsli


Bei Flockenmüsli gilt: Je mehr verschiedene Vollkorngetreideflocken, desto besser ist das Nährstoffprofil. Jede Sorte gibt dem Körper andere gute Zutaten. Ob grobe oder feine Flocken, ist egal. Im Vergleich zum Knuspermüsli spart das Fett und die Hälfte an Kalorien. Knuspermüsli enthält viel Zucker und Fett. Das ist nötig, um den bonbonartigen Karamellgeschmack zu erzielen. Anders als im klassischen Müsli werden Knuspermüsli doppelt erhitzt. Das Ergebnis: Eine 100-Gramm-Portion schlägt mit gut 500 Kalorien zu Buche.


Tiefkühlgemüse statt Rahmgemüse


Pures Tiefkühlgemüse kommt ganz ohne Soßen aus. Damit ist das Gemüse aus der Gefriertruhe der ideale Schlankmacher und zusätzlich eine Topquelle für Vitamine. Denn das Gemüse wird meist unverzüglich nach der Ernte eingefroren. In der cremigen Tiefkühlvariante verbergen sich dagegen oft viele Kalorien. 15 Gramm pures Fett kann bereits in einer Portion stecken, wenn die Gemüsestücke mit fettiger Soße umhüllt sind.


Burger statt Hotdog


Hamburger sind im Vergleich zum Hotdog oft ein Leichtgewicht. Mit 250 Kalorien hat das Brötchen mit der gegrillten Hackfleischscheibe nur halb so viele wie der Konkurrent. Ein Hotdog hat dagegen allein mit Käse (110 Gramm) rund 350 Kalorien. Mit den typischen Beilagen wie Röstzwiebeln, Mayonnaise und Ketchup kommen schnell noch 150 Kalorien dazu.


Leichtes statt starkes Bier


Wer zum alkoholfreien Bier greift, kann viele Kalorien einsparen. So enthielten die alkoholfreien Weizenbiere im Test (test 06/2010) im Schnitt 23 Kalorien pro 100 Milliliter. Bei den kräftigen Sorten - vom Pilsener bis zum Weizen- und Bockbier - heißt es maßhalten. Sie enthalten schnell fast doppelt so viel Kalorien wie alkoholfreie Biere.




© STIFTUNG WARENTEST



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